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Mediation

Mediation lateinisch „Vermittlung“ ist ein strukturiertes freiwilliges Verfahren zur konstruktiven Beilegung eines Konfliktes. Die Konfliktparteien – teilweise auch Medianten oder Medianden genannt – wollen mit Unterstützung einer dritten "allparteilichen" Person (dem Mediator / die Mediatorin)  zu einer gemeinsamen Vereinbarung gelangen, die ihren Bedürfnissen und Interessen entspricht. Der Mediator trifft dabei keine eigenen Entscheidungen bezüglich des Konflikts, sondern ist lediglich für das Verfahren verantwortlich. (Aus Wikipedia: Mediation)

Mediation verfolgt das Prizip der Freiwilligkeit: das heißt, alle Beteiligten müssen die Mediation wollen und bezeugen damit ihr Interesse, den Konflikt zu lösen.

Das Ziel der Mediation ist nicht ein Kompromiss, sondern ein Konsens. Der feine Unterschied dieser Begriffe liegt darin, was man im Englischen als win-win Situation bezeichnet. Bei deinem Kompromiss müsse alle ein bisschen nachgeben, verlieren also. Bei einem Konsens wird so lange an der Lösung gefeilt, dass sie wirklich für alle passt. Jeder gewinnt.

Mediation ist dann sinnvoll, wenn die Konfliktparteien weiterhin miteinander zu tun haben. Zum Beispiel Nachbarn, Eltern von gemeinsamen Kindern, Familien bei Erbschaftkonflikten, Geschäftsleute, Bewohner eines Ortes, Mitglieder von Bürgerbeteiligungsprozessen, SchülerInnen in Klassenverbänden, Vereinsmitglieder ... Ziel der Mediation ist es immer, das Gesprächsklima so zu gestalten, dass auch nachher zumindest eine sachlich neutrale Kommunikation möglich ist.


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